Blankenese

Das alte, einst verträumte Fischer- und Schifferdorf ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele. Der Name leitet sich von dem weißen (blanken) Sand und der Landzunge (Ness) ab, von der einst die Fährten ablegten. Die Sturmflut von 1640 schwemmte den Naturanleger weg. Dieser wurde später durch einen neuen Anleger (von dem Einheimischen "Bulln" genannt) ersetzt. Noch im 19. Jahrhundert verfügte Blankenese über eine staatliche Hochseeflotte.
Als Fähranleger wird Blankenese bereits 1302 erwähnt. Auf dem 75 m hohen Süllberg, dem Wahrzeichen Blankeneses, stand seit 1060 eine Festung. Die letzten Reste des Walls beseitigte man 1838. Heute steht dort das renommierte Terassenrestaurant Süllberg. Vom 88 Meter hohen Aussichtspunkt Bismarckstein hat man einen umfassenden Ausblick auf die Elbe und Blankenese. Blankenese ist ein besonders malerischer Vorort.
Hamburgs am Geesthang an der Elbe. Ein Spaziergang über die Treppen am Hang eröffnet immer wieder neue Ausblicke auf den Strom und den Ort. Steil steigt hier der Geesthang empor und zwang das einstige Fischerdorf zu ungewohnter Siedlungsweise. Abenteuerliche Treppen und Gänge verbinden die kleinen Häuser. Die verwinkelten Gäßchen entfalten einen besonderen Reiz. Unten am Elbufer entfaltet sich an warmen Sommertagen ein reges Strandleben.
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